Routinediagnostik

Der „Routine-Doppler“ wird vor allem als nicht invasive Untersuchungsmethode für die Diagnostizierung von transkraniellen, extrakraniellen und peripheren Gefäßkrankheiten verwendet, findet aber auch immer mehr Beachtung bei invasiven-operativen Maßnahmen. Hierbei erhält der Anwender vor allem wertvolle Informationen über die Blutflussgeschwindigkeit und deren etwaigen Änderungen, Gefäßwiderstand, systolische Spitzengeschwindigkeit, Richtung des Blutflusses und signifikante Seitenunterschiede, was auch bei neurochirurgischen Eingriffen ein sicheres und schnelles Auffinden von feinsten Gefäßen ermöglicht.

Zu den Anwendungsgebieten der Routinediagnostik gehören:

Untersuchung von zerebrovaskulären Erkrankungen

mit 1 und 2 MHz handgehaltenen Sonden

  • Zerebrovaskuläre Verschlusskrankheiten
  • Durchblutungsstörungen im Gehirn (TIA)
  • Hirntoddiagnostik
  • Subarachnoidale Blutungen
  • Vasospasmen
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Schlaganfalldiagnostik
  • Zerebrale Mikroangiopathie
Untersuchungen von Erkrankungen im extrakraniellen und peripheren Gefäßsystem

mit 4 und 8 MHz handgehaltenen Sonden

  • Diffuse und umschriebene Arteriopathien
  • Arteriosklerose
  • Fortgeschrittene Stenosen und arterielle Verschlüsse
  • Arterielle und venöse Stents
Intraoperative Untersuchungen

mit 16 MHz Mikrosonden

  • Mikrovaskuläre Anastomosen
  • Extra-intrakranieller Bypass
  • Bypass von großen Aneurysmen
  • Aneurysma Clipping
  • Intraoperatives Monitoring (mikrovaskulärer Doppler)
  • Identifizierung von afferenten und efferenten Gefäßen
  • Stereotaktische Biopsie
  • Spinale – durale arteriovenöse Fisteln
  • Hirntumoren