Embolie-Detektion und Embolie-Differenzierung

Bei der Embolie-Detektion von sogenannten HITS (High-Intensity-Transient-Signal) wird in der medizinischen Literatur davon ausgegangen, dass es sich hierbei um Mikroembolien handelt, die mit dem Doppler-Ultraschall-Verfahren nachgewiesen und aufgezeichnet werden können. Das Abstrahlverhalten solcher HITS ist in der Regel um ein vielfaches höher als das der umgebenden Blutkörperchen. Bei modernen Verfahren der automatischen Emboli-Detektion werden solche Signale nicht nur in „echte“ Embolien und Artefakten unterschieden, sondern auch zwischen soliden und gasförmigen Embolien differenziert, die im Doppler-M-Mode beim Passieren in den verschiedenen Tiefen beobachtet werden können.

 

Aufgrund einer Vielzahl klinischer Studien hat sich diese Methode gut etabliert und dient mittlerweile als respektable und wertvolle Unterstützung bei Diagnostik und Therapie.

 

Zu den Anwendungsgebieten der Embolie-Detektion und Differenzierung gehören:

Optimierung operativer Techniken
  • bei Karotisentarterektomie
  • bei kardiopulmonalem Bypass
  • bei offener Herzchirurgie
Diagnose und Behandlung von postoperativen Intima-Flaps oder Thrombosen
  • Erkennung eines Thrombus am Ende der Operation
  • Vermehrtes Auftreten von Embolien im Aufwachraum
  • Verhinderung einer invasiven Angiographie
  • Ermöglicht frühzeitiges Handeln zur Schlaganfallprophylaxe
PFO Diagnostik
  • Nicht invasive Alternative zur Erkennung eines Rechts-Links-Shunts
  • Partikel die zum Gehirn wandern
  • TIA (Transient Ischämische Attacke)
  • Schlaganfall